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Aus Sicherheitsgründen sollte man möglichst für jede Website ein eigenes Passwort definieren. KeyPass hilft bei der Verwaltung der Passwörter.

Problem

Wenn man das Internet intensiv nutzt, hat man viele Seiten, auf denen man sich mit einem Benutzernamen und einem Passwort anmelden muss. Insbesondere sind das Communities, Foren und Shops.

Die meisten Leute verwenden für alle diese Seiten ein und dasselbe oder nur wenige Passwörter, die zudem meistens recht unsicher sind.

Man stelle sich jetzt vor, der frustrierte Betreiber eines Forums schnappt sich die E-Mail-Adressen und Passwörter, die die Benutzer ja angegeben haben, und geht damit bei Amazon oder eBay shoppen…

Selbst, wenn er nicht so blöd ist, seine eigene Adresse für die Lieferung anzugeben, ist das eine unlustige Vorstellung.

KeePass Screenshot

KeePass Screenshot

Lösung

Besser ist es, für jede Seite, zumindest aber für alle Shops bzw. alle Seiten, mit denen man (finanziellen) Schaden anrichten kann, individuelle, sichere Passwörter zu nutzen.

Da sich aber kein Mensch zig Passwörter merken kann (ich bin bei ca. 70 Shops, Foren und Communities angemeldet), ist hier eine Hilfestellung sinnvoll.

Und da kommt KeePass zur Rettung:

KeePass is a free/open-source password manager or safe which helps you to manage your passwords in a secure way. You can put all your passwords in one database, which is locked with one master key or a key-disk. So you only have to remember one single master password or insert the key-disk to unlock the whole database.

KeePass ist ein sehr komfortables Tool zur Verwaltung von Passwörtern. Man muss sich nur noch das Master-Passwort merken. Es hilft sogar bei der Erstellung sicherer Zufallspasswörter, die man dann für die Seiten nutzen kann.

Ein Doppelklick auf das Passwort in KeePass kopiert es (für 10 Sek.) in die Zwischenablage. Man kann es dann leicht nutzen, um sich auf der Website einzuloggen. Es gibt sogar Plugins, die die Passwörter automatisch in die Login-Formulare eingeben (wenn man den eingebauten Passwortmanager des Webbrowsers nicht nutzen will).

Man kann KeyPass aber natürlich auch für alle möglichen anderen Passwörter verwenden: Onlinebanking, Shell-Accounts, PINs usw.

KeyPass ist eine Portable Applikation, die ohne Installation auf einem USB-Stick läuft. Außerdem gibt es Portierungen für Linux und Mac OS X. Ebenso ist der Quelltext erhältlich, da KeePass unter der GPL vertrieben wird.

Erstellt am 31.07.2007 um 15:04 Uhr von streawkceur.
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Über das Interface meines Firefox und warum es auf Lifehacker.com landete.

Mein Firefox

Mein Firefox

Screenshots auf Lifehacker

Letzte Woche gab's bei Lifehacker (coole Seite übrigens) einen Aufruf, seine Firefox-"Kreationen" einzureichen. Dabei ging es hauptsächlich um die Optik.

Heute gab es dann die ersten Ergebnisse. Meins ist das zweite in der Liste :) Juhu, ich bin berühmt!

Mein Firefox

Was meinen Firefox auszeichnet ist Minimalismus und Funktionalität. FF ist mein Hauptbrowser und wird entsprechend viel genutzt. Um auch bei vielen offenen Tabs genügend Platz für den Inhalt übrig zu haben, habe ich folgende Anpassungen gemacht:

  • Meine Toolbar-Icons, die Adresszeile und das Suchfeld sind alle in einer einzigen Leiste. In der Werkseinstellung hat man 3 Leisten: Menü, Toolbar + Adresszeile und Lesezeichen.
  • Das Menü habe ich mit der Erweiterung Personal Menu in ein Toolbar-Icon verschoben. Meistens braucht man das Menü eh nicht und es nimmt nur unnötig viel Platz weg.
  • Die Adresszeile habe ich mit Locationbar² aufgemotzt.
  • Die (mehrzeilige) Tab-Leiste samt toller Zusatzfunktionen kommt von Tab Mix Plus
  • Alle (Kontext-)Menüs wurden mittels Menu Editor aufgeräumt. Es hat mich wirklich genervt, dass ich 50 Menüeinträge (vor allem im Kontextmenü) habe, die ich nie brauche.

Außerdem benutze ich noch eine Menge anderer Erweiterungen (insgesamt 22). Die haben aber nicht unbedingt was mit dem Interface zu tun. Dazu schreibe ich später vielleicht mal mehr.

Bonus

Wem das immer noch zu groß ist, der kann sich das miniFox-Theme installieren. Damit werden alle möglichen Abstände in Buttons und Menüs entfernt. Das sieht dann aber teilweise schon etwas gequetscht aus.

Keine Leerräume um die Buttons

Keine Leerräume um die Buttons

Wem das zu viel ist, der kann auch einfach folgendes in sein userChrome.css eintragen:

/* remove spacing around toolbar buttons */
#navigator-toolbox
toolbarbutton:not(#go-button):not(.search-go-button) {
	-moz-appearance: none !important;
	border: 0px !important;
	margin: 0px !important;
	padding: 1px !important;
	min-width: 8px !important;
	min-height: 8px !important;
}

Das spart Platz in der Toolbar, lässt den Rest aber unberührt.

Funktioniert übrigens auch in Thunderbird, wenn man folgenden CSS-Selektor wählt:

#mail-toolbox toolbarbutton { ...

Erstellt am 28.06.2007 um 22:48 Uhr von streawkceur.
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Kürzlich habe ich den wunderbaren und kostenlosen Virtuellen Desktop Manager "Dexpot" entdeckt.

Dexpot Vollbildvorschau

Dexpot Vollbildvorschau

Dexpot Fensterkatalog

Dexpot Fensterkatalog

Für alle, die viele Fenster offen haben, aber nur einen Monitor zur Verfügung haben, können Virtuelle Desktop Manager (Englisch: Virtual Desktop Manager, auch: Virtual Window Manager) Ordnung ins Chaos bringen. Man kann zwischen den Virtuellen Desktops wechseln, die sich wie ein eigener Monitor verhalten.

Das meiner Meinung nach beste Tool, das ich bislang dafür finden konnte, ist Dexpot.

Neben den Basisfunktionen (Erstellung Virtueller Desktops, Zuweisen von Fenstern, Wechseln zwischen den Desktops, usw.) hat Dexpot ein paar wirklich nette Features, die ich bei anderen Tools so noch nicht (alle) gesehen habe:

  • Regeln: z.B. alle Fenster von mIRC.exe landen auf Desktop 2.
  • Vollbildvorschau: Übersicht aller Desktops auf einen Blick.
  • Fensterkatalog: AKA Exposé.
  • Für fast alles sind Hotkeys definierbar.
  • Für den privaten Gebrauch kostenlos!

Ich bin wirklich sehr happy damit.

Alternativen sind u.a.:

Erstellt am 25.05.2007 um 21:05 Uhr von streawkceur.
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(Nicht ganz so kurze) Beschreibung, wie ich meine CDs rippe und nachbearbeite.

Da ich häufiger gefragt werde, wie man idealerweise seine Musik-CDs rippt, werde ich hier kurz (*räusper*) meine Vorgehensweise beschreiben.

Rippen: EAC und Lame

Zum Rippen bevorzuge ich EAC(Exact Audio Copy). Das ist das präziseste Werkzeug zum Rippen von CDs, das ich kenne. EAC liest auch weitgehend problemlos (wenn auch langsamer) kaputte CDs ein.

Lame ist die wohl bekannteste und am aktivsten entwickelte Implementierung eines MP3-Encoders. Obwohl es mittlerweile effizientere und offenere Codecs gibt, ist MP3 (leider) immer noch die beste Wahl zum Encodieren von Musik. Ich habe eine Zeit lang auch ausschließlich nach OGG-Vorbis gerippt, jedoch ist die Unterstützung von Hard- (MP3-Player) und Software (Cover-Art, MP3Gain) bei MP3 wesentlich besser.

Installation

Zunächst EAC herunterladen (.exe-Installer oder .zip-Archiv) und installieren bzw. entpacken.

Dann Lame herunterladen, auspacken und die Dateien lame.exe und lame_enc.dll in das Installations-Verzeichnis kopieren.

Konfiguration (sieht mehr aus als es ist)

EAC-Konfiguration

EAC-Konfiguration

Nachfolgend meine empfohlenen Einstellungen für EAC/Lame (über das Menü in EAC erreichbar):

EAC > EAC-Einstellungen

  • Dateinamen
    • Namensschema: %A – %Y – %C\%A – %C – %N – %T. Damit werden für die Lieder automatisch die "richtigen" Ordner und Dateinamen angelegt. Unter "richtig" verstehe ich hier, dass die Ordner vernünftig alphabetisch sortiert (Künstler – Jahr – Album) werden. Das Jahr ist insbesondere wichtig, wenn man mehrere Alben eines Künstlers hat: "OK Computer" (1997) von Radiohead sollte bei einer "richtigen" Sortierung logischerweise vor "Amnesiac" (2001) erscheinen.
    • Versch. Künstler-Schema: %C – %Y\%C – %N – %A – %T. Dieses Schema wird für Zusammenstellungen/Sampler/Soundtracks etc. benutzt. Also für CDs, auf denen Lieder von unterschiedlichen Künstlern sind.
  • Ordner
    • Benutze diesen Ordner: <Ordner, wo die Lieder abgelegt werden sollen>

EAC > Kompressionseinstellungen

  • Externe Kompression
    • "Benutze Externes Programm" auswählen
    • Parameterübergabe: Benutzerdefinierter Komprimierer (ganz unten)
    • Erweiterung: .mp3
    • Programmpfad: <Pfad zur Lame.exe>
    • Kommandozeilenoptionen: -V 2 --vbr-new --add-id3v2 --pad-id3v2 %s %d. Das komprimiert in etwa mit 190kbit/s VBR joint-stereo. Laut mpex.net ist bei dieser Einstellung kein Unterschied mehr zum Original zu hören.
    • Die Optionen "Bitrate" und "Qualität" im Dialog sind bei dieser manuellen Konfiguration wirkungslos. Ich empfehle aber folgendes zu aktivieren: "Lösche WAV", "Füge ID3 hinzu", "Überprüfe Rückgabewert".

EAC > freedb / Datenbankeinstellungen

  • freedb
    • Eigene E-Mail-Adresse: <foo@bar.com>

Puh, das war's erstmal.

Benutzung

Das Rippen ist jetzt ziemlich einfach:

  • CD einlegen
  • Auf das CD-Symbol (links neben dem Briefkasten) klicken, um die Liedtitel runterzuladen
  • Evtl. Jahr und Genre oben rechts anpassen
  • Links auf den MP3-Button klicken
  • Warten
  • Fertig

Cover-Art (optional)

Album Cover Art Downloader

Album Cover Art Downloader

Wer einen entsprechenden MP3-Player bzw. eine Software hat, kann sich während dem Abspielen eines Liedes das Cover des Albums anzeigen lassen. Das ist kein Muss, aber ein nettes Gimmick.

Um die Covers für die Alben herunterzuladen, gibt's ein nettes Tool namens Album Cover Art Downloader (.exe-Installer). Das Programm durchsucht automatisch Quellen wie z.B. Amazon nach passenden Covers und speichert sie sowohl als Datei als auch in jedem MP3-Tag.

Konfiguration

Eigentlich muss man nicht sonderlich viel konfigurieren. Man sollte aber unter Sources alle Quellen aktivieren und bei Targets nur "Generic", "MP3" und "Windows Media Player" aktivieren.

Benutzung

Um seine Alben mit Covers zu anzureichern öffnet man einfach den Ordner, in denen sich die Alben befinden. Als Ansicht finde ich "sorted into folders" sinnvoll.

Nun klickt man auf ein Album, dann rechts auf "Download Covers" und man zieht das beste Bild auf das Album. Das Cover wird nun in jeder Datei gespeichert. Fertig.

MP3Gain (Optional)

Leider sind die Alben alle unterschiedlich laut aufgenommen. Noch schlimmer ist das bei Einzeltracks. Wenn man die nun in einer Zufallswiedergabe hört, kommt es oft vor, dass das nächste Lied viel leiser ist als das vorherige.

Um, die Lieder (halbwegs) auf eine Lautstärke zu bekommen, gibt es das schöne Tool MP3Gain. Das analysiert die MP3s und passt den Pegel automatisch auf eine Stufe an. Entweder für jeden Track einzeln (Track-Gain) oder pro Album (Album-Gain), sodass die Lautstärkenunterschiede innerhalb eines Albums erhalten bleiben.

Die Anpassung erfolgt direkt im MP3, sie ist also auch auf mobilen MP3-Playern wirksam. Außerdem ist die Anpassung verlustfrei — die Datei wird nicht erneut encodiert!

Noch ein Hinweis: Wenn man die Lautstärke seiner Lieder anpassen will, sollte man das mit der gesamten Musiksammlung machen. Denn die angepassten Lieder werden tendenziell etwas leiser, um Clipping zu vermeiden. Die unangepassten wirken dann im Kontrast sehr laut.

Konfiguration

Auch hier gibt's nicht viel zu konfigurieren. Lediglich über die "richtige" Lautstärke wird viel diskutiert. Ich habe mit 93,0dB gute Erfahrungen gemacht. Das ist noch laut genug für mobile MP3-Player und führt selten zu hörbarem Clipping.

Benutzung

Einfach einen Ordner (mit Unterordnern) öffnen einen "Album-Gain" durchführen. Bei Single-Tracks: Track-Gain.

Zusammenfassung und Ausblick

Ich hoffe, dass die Beschreibung hilfreich ist. Besonders kompliziert ist es jedenfalls alles nicht.

Folgende Tools kann ich auch noch empfehlen, werde sie aber nicht beschreiben, da sie mit dem Ripping-Vorgang nichts zu tun haben:

  • MP3Tag: Sehr gutes Programm, um Tags (auch von OGG/MPC/…-Dateien) bearbeiten zu können.
  • MediaMonkey: Schönes, in der Grundversion kostenloses, Programm zur Verwaltung der Musiksammlung und natürlich auch zum Abspielen.

Viel Spaß mit der Musik wünsche ich!

Erstellt am 20.04.2007 um 15:38 Uhr von streawkceur.
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Version 2.0 von Mozilla Thunderbird bringt einige Neuerungen. Außerdem möchte ich diese Gelegenheit nutzen, meine Lieblingserweiterungen für diesen wundervollen Mail-Client vorzustellen.

Logo von Mozilla Thunderbird

Logo von Mozilla Thunderbird

Version 2.0 von Thunderbird erschienen

Heute ist Version 2.0 von Mozilla Thunderbird erschienen.

Es hat sich einiges geändert: U.a. Neue Symbole, mehrere Ordneransichten (Alle/Ungelesene/Favoriten/Letze Ordner), übersichtlichere Listendarstellung, einfachere Integration von Google-Mail-Konten, überarbeitete Einstellungs- und AddOn-Dialoge und Tagging von Nachrichten. Eine etwas ausführlichere Vorstellung findet man bei golem.de.

Screenshot meines Thunderbird 2.0

Screenshot meines Thunderbird 2.0

Meine Favoriten unter den Thunderbird Add-Ons bzw. Erweiterungen

Es wird sehr viel über Firefox-Erweiterungen geredet. Über Thunderbird-Erweiterungen schweigt sich die Netzwelt jedoch weitgehend aus.

Tatsächlich ist die Auswahl für Mozillas Mail-Client auch wesentlich geringer. Dennoch gibt es ein paar recht nützliche Erweiterungen, die eine Erwähnung wert sind:

  • Correct Identity: Automatische und konfigurierbare Auswahl des richtigen Kontos beim Verfassen von bzw. Antworten auf E-Mails.
  • Enigmail: Integration von GnuPG zur Verschlüsselung und Signierung von E-Mails.
  • Folderpane Tools: Ermöglicht es, die Ordner umzusortieren. Außerdem kann der Start-Ordner bestimmt werden.
  • No New Window On Double Click: Verhindert das Öffnen eines neuen Thunderbird-Fensters, wenn man (versehentlich) doppelt auf einen Ordner klickt.
  • View Headers Toggle Button: Praktisch, wenn man sich mal eben die E-Mail-Headers anschauen möchte. (Leider noch nicht mit 2.0 kompatibel)

Erstellt am 18.04.2007 um 15:05 Uhr von streawkceur.
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